Stromverbrauch Wäschetrockner

Der Stromverbrauch Wäschetrockner lässt sich heute besser kalkulieren, als noch vor zehn Jahren. Doch die moderne Technik hat auch ihren Preis.

Wäsche trocknen, ohne einen Cent Strom zu bezahlen, das geht nur, wenn die Wäsche draußen auf der Leine bei schönem Wetter aufgehängt wird. Aber in unseren Breiten nimmt die Schlechtwetterlage auch im Sommer immer mehr zu und die schönen Tage werden seltener. In der warmen Wohnung kann die Wäsche zwar auch getrocknet werden, aber die erhöhte Luftfeuchtigkeit und das Eindringen von Gerüchen, z.B. aus der Küche, sind nicht jedermanns Sache. Der Wäschetrockner bietet hier eine saubere und schnelle Trocknung, unabhängig von der Witterung. Um den Stromverbrauch Wäschetrockner in Grenzen zu halten, kann sich der Verbraucher an unterschiedlichen Merkmalen orientieren.

Das EU-Label der Energieeffizienzklassen kennzeichnet energiesparende Wäschetrockner mit den Buchstaben A bis G. Dabei steht A für den besten Wert, mit der höchstmöglichen Einsparung und G für einen erhöhten Energieverbrauch. Neue Trocknergeräte sind hier mit den Werten B oder C im Handel weit verbreitet, die A-Klasse ist hingegen selten, aber vorhanden. Findige Techniker beschäftigen sich intensiv mit dem Phänomen des Stromverbrauchs bei Trocknern, die lange Zeit als wirkliche Energiefresser galten. Mittlerweile finden sich drei unterschiedliche Bauarten von Trocknern am Markt, die dieses Problem eingrenzen. Ablufttrockner, Kondenstrockner und Wärmpumpentrockner sind hier zu nennen. Der Kondensationstrockner gilt dabei noch als energieintensiv im Verbrauch, der Wärmepumpentrockner zeigt sich als sparsamstes Gerät im Bunde. Dafür liegt sein Anschaffungspreis bisher aber noch deutlich über dem der anderen Modelle.

Aber auch das Verbraucherverhalten kann den Stromverbrauch Wäschetrockner wesentlich beeinflussen. Trockner sollten immer voll beladen sein, damit sie nicht mehr oder weniger im Leerlauf arbeiten. Daher ist schon vor dem Kauf die Wäschemenge, die getrocknet werden soll, ausschlaggebend. Single-Haushalte mit wenig Wäsche können auf einen kleinen Wäschetrockner zurückgreifen, auch so wird Energie gespart. Die Restfeuchte der Wäsche, wenn sie aus der Waschmaschine kommt, wirkt sich auf die Trocknungszeit aus. Je höher die Umdrehungszahl beim Schleudern, umso weniger Restfeuchte ist enthalten und die Trocknungszeit verkürzt sich.